WSP Logo

Verschiebungen, Absagen, Schließungen – Konkurse?

Messen und Veranstaltungen werden verschoben oder abgesagt. Geplante Konferenzen und Konzerte finden nicht statt. Die vollen Auftragsbücher des Frühjahrgeschäfts sind von einem Tag auf den anderen nur  noch Geschichte. Ein Auftrag nach dem anderen wird storniert. Schon jetzt sind die Folgen der Pandemie für die Veranstaltungsbranche verheerend und ein Ende ist noch lange nicht abzusehen. Kurzarbeit kann nur kurzfristig schmerzhafte Entwicklungen mildern. FAMAB und VPLT geben auf Ihren Webseiten wichtige Hinweise für Not leidende Unternehmen.

VPLT - FAQs

FAMAB - Handlungsempfehlungen

Das Robert Koch Institut  führt in einer aktuellen Schrift (11.03.2020) "Allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen" auf.  Ebenso wendet sich der Arbeitskreis Veranstaltungssicherheit mit Hinweisen und Empfehlungen an Genhemigungsbehörden und Veranstalter.

 ................................................................................................................

 

2012 erschien die erste Auflage von "Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen" im Beuth Verlag. Es war damit zugleich auch die erste Publikation im deutschsprachigen überhaupt, die sich explizit mit den Anforderungen, den Inhalten und Einflussfaktoren bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen auseinandergesetzt hat. Das Band als Ratgeber, aber auch als weitergehende Information für Behörden, Betreiber und Veranstalter ist mittlerweile Standard. Nicht zuletzt wegen der Fülle an weiteren Publikationen und Forschungen zum Thema erschien 2014 eine komplett überarbeitete zweite Auflage. Fünf Jahre später 2019 ist nun eine vollständig überarbeitete und aktualisierte 3. Auflage in Arbeit. In den neuen Kapiteln werden aktuelle Themen wie mobilde Durchfahrtssperren oder die Gefährdung durch Drohnen aufgenommen. Neue Beispiele und Exkurse, praktische Bewertungsmuster für die Risikoneigung von Veranstaltungen oder ein Glossar erleichtern die Arbeit mit diesem Standardwerk der Sicherheitsplanung von Veranstaltungen in der dritten Auflage.

3. Auflage Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen

 ................................................................................................................

IFAF Expose AL-Pro

(AL-Pro) Arts based Learning von Soft Skills im Projektmanagement von Veranstaltungen

 

Über ein Drittel der Arbeitszeit ist in der deutschen Wirtschaft mittlerweile Projektar-beit. Im kundenorientierten Projektmanagement ist weniger Fach- und Methodenwis-sen, sondern zunehmend Kommunikation und Persönlichkeit gefragt, was einen er-heblichen Qualifizierungsbedarf bedeutet. Das Projekt AL-Pro erforscht, wie der Ein-satz von Methoden aus Tanz und Theater die Soft Skills von Projektmanager_innen stärkt und entwickelt dafür erfolgversprechende Trainingsformate.

Neue Technologien und gesellschaftspolitische Trends verändern auch die Erwartungen an Projektmanager_innen. Methoden wie agiles Projektmanagement verlangen neben Fach- und Methodenkompetenz zunehmend soziale und personale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität und Durchsetzungsvermögen. Darstellende Künstler_innen sind mit Formen und Bedingungen selbstgesteuerter Projektarbeit unter unsicheren Bedingungen vertraut. Arts-based Learning simuliert künstlerische Arbeitsprozesse, um sie für die Persönlichkeitsentwicklung von Menschen in kunstfernen Bereichen zu nutzen.


 

................................................................................................................

Forschungskooperation Grüne Liga Berlin - Beuth Hochschule für Technik Berlin

Nachhaltigkeitsleitfaden für klimaneutrale Veranstaltungen in Berlin

Das Forschungsprojekt in Kooperation mit der Grünen Liga Berlin im Auftrag der SenUVK  erfasst in der ersten Phase bestehende Nachhaltigkeitsmanagementsysteme, Handreichungen und Indikatorensysteme für Veranstaltungen und bewertet diese in einem strukturierten Qualifizierungsprozess in Hinblick auf die Anwendbarkeit und Nutzbarkeit unter Berücksichtigung einer quantitativen und qualitativen Erfassung der Veranstaltungslandschaft in Berlin, hier vor allem der öffentlichen Open-Air Veranstaltungen auf privatem und/oder öffentlichem Grund. Berücksichtigung finden dabei die örtlichen, verwaltungstechnischen und organisatorischen Besonderheiten eines Stadtstaates mit Hauptstadtfunktion. Nach Identifikation und Evaluation möglicher Indikatoren in den relevanten Handlungsfeldern werden in einem mehrstufigen, partizipativen Diskussionsprozess unterschiedliche Akteursgruppen zur Entwicklung eines Leitfadens einbezogen, Best Practice-Beispiele identifiziert und der ökologische Impact ausgewählter Veranstaltungstypen bemessen.

Mehr zum ersten Akteur*innen Workshop Klimaneutrale Veranstaltungen

 ...............................................................................................................

 

Zwischennutzung als Dauerlösung
Das Kraftwerk Berlin jetzt als genehmigte Veranstaltungsstätte
Artikel in der btr 05/19 von Elmar Bassen, Lukas Edler und Thomas Sakschewski

 

Im engen Regelwerk aus Bauordnungs- und Verwaltungsrecht stellen Zwischennutzungen häufig die einzige Möglichkeit dar, Veranstaltungen an außergewöhnlichen Orten wie ehemalige Industriegebäude zu organisieren. Manchmal wird aus einer mehrmaligen Zwischennutzung dieser Bauwerke schnell eine Umnutzung. Der Beitrag beschreibt den langen Weg von einer mit Ausnahmegenehmigungen gestatteten Veranstaltungspraxis hin zu einer genehmigten Versammlungsstätte.

Mehr

 ...............................................................................................................